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AK gegen bewaffnete Drohnen

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Nov. 2013 - 2017

PDF_klein.png Militärische Drohnen in deutschen Lufträumen und ihre Steuerung über Relaisstationen
Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage aus der Fraktion DIE LINKE
vom 9.2.2017 (Drucksache 18/11113)

PDF_klein.png Beschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen nach Ende der „gesellschaftlichen Debatte“
Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage aus der Fraktion DIE LINKE
vom 29.9.2014 (Drucksache 18/2684)

PDF_klein.png Selbst die Täter halten den Drohnenkrieg für Verfassungswidrig
Vernehmung von Brandon Bryant vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages
aus dem stenografischen Protokoll des Bundestages vom 5.10.2015

PDF_klein.png Übungen mit Drohnen der Bundeswehr, der US-Armee und der NATO
Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage aus der Fraktion DIE LINKE
vom 20.6.2014 (Drucksache 18/1794)

19.12.2013: Antwort auf die Kleine Anfrage DIE LINKE: Anstehende Entscheidung zur „europäischen Drohne“ auf dem EU-Gipfel im Dezember 2013 (Drucksache 18/124) (Antwort der Bundesregierung, Drucksache 18/213)

19.12.2013: Antwort auf die Kleine Anfrage DIE LINKE: Verdacht der Verwendung von Informationen aus Asylverfahren für „targeted killings“ (Drucksache 18/136) (Antwort der Bundesregierung, Drucksache 18/215)

14.11.2013: Antwort auf die Kleine Anfrage DIE LINKE: Übungsflüge von Drohnen in Bayern (Drucksache 18/26) (Antwort der Bundesregierung, Drucksache 18/48)

Aufruf gegen bewaffnete Drohnen

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer fordert die Bewaffnung von Drohnen. Mit Drohnen beschreitet die militärische Aufrüstung einen entscheidenden Schritt über die Fernsteuerung in die Automatisierung des Tötens im Krieg und in Richtung autonomer Kriegsführung.
Der Koalitionsvertrag von 2018 sieht eine gesellschaftliche Debatte über die Bewaffnung militärischer Drohnen vor. Diese Debatte über eine ethisch und völkerrechtlich entscheidende Frage findet nicht statt. Sie wird von der Bundesregierung und dem Verteidigungsministerium vermieden. Wir fordern diese gesellschaftliche Auseinandersetzung und wenden uns mit dem folgenden Aufruf an die Öffentlichkeit.

Angriffe und außergerichtliche Tötungen durch bewaffnete Drohnen verwischen die Grenzen zwischen Krieg und Noch-nicht-Krieg. Viele Opfer sind Zivilist*innen. Sie werden auch Opfer einer ständigen Überwachung, was ihre Gesundheit bedroht.
Drohnen ermöglichen Tötungen mit wenig Risiko für die Angreifer; damit senken sie die Schwelle, an der Spannungen in einen Krieg eskalieren.
Die Aufrüstung, Digitalisierung und Automatisierung des Militärs bedeutet eine weiter steigende Kriegsgefahr. Damit bedeutet sie für die Friedensbewegung und die gesamte Gesellschaft eine steigende Verantwortung im Engagement für eine zukunftsfähige globale Gemeinschaft.

Verhindern wir die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen!

Keine Fernsteuerung und keine Automatisierung des Tötens und des Krieges!

 

Über uns

Der Arbeitskreis Drohnen wurde 2019 von Aktivist*Innen aus Organisationen, Netzwerken und Kampagnen der deutschen Friedensbewegung gegründet mit dem Ziel, die gesamte Bandbreite zivilgesellschaftlicher Bewegungen zu vernetzen, die sich engagieren gegen

  • Verletzungen grundlegender Menschenrechte durch militärische Drohnen zu Überwachung und bewaffneten Einsätzen

  • Forschung und Entwicklung für autonome Waffensysteme

  • Roboterisierung von Waffensystemen mit künstlicher Intelligenz

  • einen überhöhten Ressourcenverbrauch für militärische Technologien

Der Arbeitskreis möchte aufklärend tätig werden, u.a. durch die Bereitstellung von Infomaterial sowie der Vermittlung von Referent*Innen vor Ort.

Inhaltlich verantwortlich für die Website: Karl-Heinz Peil, Mailadresse: kp[at]frieden-und-zukunft.de. Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze ist: Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., c/o Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt a.M., eMail: info[at]frieden-und-zukunft.de

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