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AK gegen bewaffnete Drohnen

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Klares Nein aus der evangelischen Friedensarbeit zu bewaffneten Drohnen
Die evangelische Friedensarbeit hat die Ankündigung aus der SPD, einem Einsatz bewaffneter Drohnen durch die Bundeswehr scharf kritisiert und die Bundesregierung erneut aufgefordert, entsprechende Pläne aufzugeben.
Quelle: Evangelische Friedensarbeit
Lebenshaus Schwäbische Alb (29.6.2020)
siehe auch: Blog zu Kampfdrohnen

Kampfdrohnen für die Bundeswehr
„Todesengel“ – so nennen Afghanen die US-Kampfdrohnen, die nicht nur viele Zivilisten getötet, sondern auch die Überlebenden traumatisiert haben. Deren Stimme sollte in der Debatte um Kampfdrohnen in der Bundeswehr gehört werden,
von Emran Feroz - Deutschlandfunk Kultur (28.5.2020)

PDF_klein.png IPPNW warnt vor den Gesundheitsfolgen
zur Podiumsdiskussion zu Kampfdrohnen im Verteidigungsministerium
Pressemitteilung (12.5.2020)

PDF_klein.png Pläne für Drohnen-Bewaffnung während Corona stoppen!
zur Podiumsdiskussion zu Kampfdrohnen im Verteidigungsministerium
Pressemitteilung von attac Deuetschland (10.5.2020)

PDF_klein.png Werkzeuge für den Völkerrechtsbruch
von Andreas Schüller - Verfassungsblog (7.5.2020)

Erklärung von 90 Bremer Pastorinnen und Pastoren gegen bewaffnete Drohnen
Schreiben an Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer
Pressemitteilung (28.4.2020)

Mit Kampfdrohnen gegen Corona- und Ebola-Virus?
Zur geplanten Kampfdrohnen-Beschaffung für die Bundeswehr und die dafür vorgesehene gesellschaftliche Debatte
Karl-Heinz Peil - Weltnetz.tv (23.4.2020)

Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr!
Wir fordern die lange versprochene breite gesellschaftliche Debatte!
Redemanuskript von Elsa Rassbach für Ostermarsch in Berlin (17.4.2020)

Bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr?
Breite gesellschaftliche Debatte – das soll es gewesen sein?
Newsletter der Ramstein-Kampagne (5.3.2020)

"Autonome Waffensysteme ächten!"
Rede von Kathrin Vogler im Bundestag am 31.1.2020

PDF_klein.png Autonome Waffensysteme völkerrechtlich ächten
Pressemitteilung des Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),
Renke Brahms (28.1.2020)

Produktiver, grüner, friedlicher?
Die falschen Versprechen des digitalen Kapitalismus
Stichworte: Technologie, Roboter, Künstliche Intelligenz
von Birgit Mahnkopf - Blätter für deutsche und internationale Politik (Okt. 2019)

Das FIfF stützt und bestätigt die Aussagen über Drohneneinsätze der USA, die über die US-Airbase Ramstein in Deutschland koordiniert werden
Stichworte: Bundesregierung, Völkerecht, Drohnenkrieg
Forum InformatikerInnen fü Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (25.5.2019)

Drohnenkriege beenden heißt Truppenstationierungsvertrag kündigen
Erklärung der Kampagne "Stopp Air Base Ramstein" aus Anlass des Urteils des OVG in Münster zu den illegalen Drohnene
insätzen
Stichworte: Bundesregierung, Völkerecht, Drohnenkrieg   

von Reiner Braun und Pascal Luig - Ramstein-Kampagne (19.3.2019)

PDF_klein.png Völkerrecht und Militärbasen am Beispiel von Ramstein
Zur Haltung der Bundesregierung im US-Drohnenkrieg via Ramstein
aus Broschüre über Miitärbasen der Kampagne Stopp Air Base Ramstein
Stichworte: Bundesregierung, Völkerecht, Drohnenkrieg 
von Otto Jäckel (IALANA) -  (2017)

 

 

 

Aufruf gegen bewaffnete Drohnen

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer fordert die Bewaffnung von Drohnen. Mit Drohnen beschreitet die militärische Aufrüstung einen entscheidenden Schritt über die Fernsteuerung in die Automatisierung des Tötens im Krieg und in Richtung autonomer Kriegsführung.
Der Koalitionsvertrag von 2018 sieht eine gesellschaftliche Debatte über die Bewaffnung militärischer Drohnen vor. Diese Debatte über eine ethisch und völkerrechtlich entscheidende Frage findet nicht statt. Sie wird von der Bundesregierung und dem Verteidigungsministerium vermieden. Wir fordern diese gesellschaftliche Auseinandersetzung und wenden uns mit dem folgenden Aufruf an die Öffentlichkeit.

Angriffe und außergerichtliche Tötungen durch bewaffnete Drohnen verwischen die Grenzen zwischen Krieg und Noch-nicht-Krieg. Viele Opfer sind Zivilist*innen. Sie werden auch Opfer einer ständigen Überwachung, was ihre Gesundheit bedroht.
Drohnen ermöglichen Tötungen mit wenig Risiko für die Angreifer; damit senken sie die Schwelle, an der Spannungen in einen Krieg eskalieren.
Die Aufrüstung, Digitalisierung und Automatisierung des Militärs bedeutet eine weiter steigende Kriegsgefahr. Damit bedeutet sie für die Friedensbewegung und die gesamte Gesellschaft eine steigende Verantwortung im Engagement für eine zukunftsfähige globale Gemeinschaft.

Verhindern wir die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen!

Keine Fernsteuerung und keine Automatisierung des Tötens und des Krieges!

Über uns

Der Arbeitskreis Drohnen wurde 2019 von Aktivist*Innen aus Organisationen, Netzwerken und Kampagnen der deutschen Friedensbewegung gegründet mit dem Ziel, die gesamte Bandbreite zivilgesellschaftlicher Bewegungen zu vernetzen, die sich engagieren gegen

  • Verletzungen grundlegender Menschenrechte durch militärische Drohnen zu Überwachung und bewaffneten Einsätzen

  • Forschung und Entwicklung für autonome Waffensysteme

  • Roboterisierung von Waffensystemen mit künstlicher Intelligenz

  • einen überhöhten Ressourcenverbrauch für militärische Technologien

Der Arbeitskreis möchte aufklärend tätig werden, u.a. durch die Bereitstellung von Infomaterial sowie der Vermittlung von Referent*Innen vor Ort.

Inhaltlich verantwortlich für die Website: Karl-Heinz Peil, Mailadresse: kp[at]frieden-und-zukunft.de. Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze ist: Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., c/o Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt a.M., eMail: info[at]frieden-und-zukunft.de

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