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AK gegen bewaffnete Drohnen

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Friedensbewegung

Folgende Organisationen, Netzwerke und Kampagnen in der Friedensbewegung beschäftigen sich - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - mit der Thematik bewaffneter Drohnen und sind über Einzelpersonen auch in diesem Arbeitskreis präsent.

 
Ramstein-Kampagne

Die Kampagne "Stopp Air Base Ramstein besteht seit 2015 und wurde initiiert als Protest gegen den US-Drohnenkrieg mittels der Relaisstation auf der US Air Base in Ramstein. Bei den jährlichen Aktionswochen ist der US-Drohnenkrieg ein zentrales Thema.  

 
FIfF

Das Forum Informatiker für den Frieden beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Risiken der Digitalisierung und deren militärischen Missbrauch, z.B. für Cyberwar.

IPPNW Deutschland

Die deutsche Sektion der IPPNW beschäftigt sich vor allem mit den humanitären Folgen des US-Drohnenkrieges.

 
DFG-VK

Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner engagiert sich seit Jahren vor allem gegen die gelante Ausrüstung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen. Aktionsschwerpunkt ist dabei der Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein mit monatlichen Mahnwachen.

 
IALANA

 Die internationale Juritenvereinigung IALANA unterstützt den Kampf gegen den völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg mit juristischer Expertise. 

 
NatWiss

 NatWiss unterstützt den Widerstand gegen Kampfdrohnen durch (natur-)wissenschaftliche Expertise, insbesondere auch mit Fachtagungen.

 

 
 Netzwerk Friedenskooperative

Das Netzwerk Friedenskooperative arbeitet aktiv im Arbeitskreis gegen bewaffnete Drohnen mit und bietet über das Bonner Büro auch weitergehende Unterstützung an, u.a. mit aktuellen Terminen zu diesem Thema.

 
Bundesausschuss Friedensratschlag

Der Bundesausschuss Friedensratschlag arbeitet aktiv im Arbeitskreis gegen bewaffnete Drohnen mit und hat diese Thematik wiederholt bei dem jährlichen, bundesweiten Friedensratschlag in Kassel behandelt.

   
International Peace Bureau (Büro Berlin)

Das IPB bemüht sich um eine internationale Vernetzung der Friedensbewegung auch im Widerstand gegen den US-Drohnenkrieg.

attac
AG Globalisierung und Krieg

Die attac AG Globalisierung und Krieg arbeitet seit Jahren vor allem über die Ramstein-Kampagne aktiv mit im Kampf gegen Drohnenkriege.

Drohnen-Kampagne

AG Drohnen bei der Frieko Berlin
Kontakt: Elsa Rassbach

 

Aufruf gegen bewaffnete Drohnen

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer fordert die Bewaffnung von Drohnen. Mit Drohnen beschreitet die militärische Aufrüstung einen entscheidenden Schritt über die Fernsteuerung in die Automatisierung des Tötens im Krieg und in Richtung autonomer Kriegsführung.
Der Koalitionsvertrag von 2018 sieht eine gesellschaftliche Debatte über die Bewaffnung militärischer Drohnen vor. Diese Debatte über eine ethisch und völkerrechtlich entscheidende Frage findet nicht statt. Sie wird von der Bundesregierung und dem Verteidigungsministerium vermieden. Wir fordern diese gesellschaftliche Auseinandersetzung und wenden uns mit dem folgenden Aufruf an die Öffentlichkeit.

Angriffe und außergerichtliche Tötungen durch bewaffnete Drohnen verwischen die Grenzen zwischen Krieg und Noch-nicht-Krieg. Viele Opfer sind Zivilist*innen. Sie werden auch Opfer einer ständigen Überwachung, was ihre Gesundheit bedroht.
Drohnen ermöglichen Tötungen mit wenig Risiko für die Angreifer; damit senken sie die Schwelle, an der Spannungen in einen Krieg eskalieren.
Die Aufrüstung, Digitalisierung und Automatisierung des Militärs bedeutet eine weiter steigende Kriegsgefahr. Damit bedeutet sie für die Friedensbewegung und die gesamte Gesellschaft eine steigende Verantwortung im Engagement für eine zukunftsfähige globale Gemeinschaft.

Verhindern wir die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen!

Keine Fernsteuerung und keine Automatisierung des Tötens und des Krieges!

 

Über uns

Der Arbeitskreis Drohnen wurde 2019 von Aktivist*Innen aus Organisationen, Netzwerken und Kampagnen der deutschen Friedensbewegung gegründet mit dem Ziel, die gesamte Bandbreite zivilgesellschaftlicher Bewegungen zu vernetzen, die sich engagieren gegen

  • Verletzungen grundlegender Menschenrechte durch militärische Drohnen zu Überwachung und bewaffneten Einsätzen

  • Forschung und Entwicklung für autonome Waffensysteme

  • Roboterisierung von Waffensystemen mit künstlicher Intelligenz

  • einen überhöhten Ressourcenverbrauch für militärische Technologien

Der Arbeitskreis möchte aufklärend tätig werden, u.a. durch die Bereitstellung von Infomaterial sowie der Vermittlung von Referent*Innen vor Ort.

Inhaltlich verantwortlich für die Website: Karl-Heinz Peil, Mailadresse: kp[at]frieden-und-zukunft.de. Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze ist: Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., c/o Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt a.M., eMail: info[at]frieden-und-zukunft.de

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