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AK gegen bewaffnete Drohnen

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Drohnen der Polizei (Stand 2013)

Auf diesen Seiten gibt es Informationen zum Einsatz von Polizeidrohnen.

In Deutschland gibt es neben den jeweils eigenen Polizeien in jedem Bundesland (die Länderpolizeien) drei weitere Polizeien:

Derzeitiger Einsatz von Drohnen bei der Polizei

Quadrokopter-Drohnen, u.a.:

Quadrocopter Sensocopter, Bildlizenz: CC-BY-SA Paulae Quadrocopter microdrones MD4-3000, Lizenz: CC-BY-SA Michael Ebeling EMT Fancopter, Bildlizenz: CC-BY-SA WilliWiki EMT Aladin, Bildlizenz: Public Domain KrisvonGermany

Aladin-Drohnen (von der Firma EMT Penzberg):

  • Bundespolizei

Fancopter-Drohnen (von der Firma EMT Penzberg):

  • Bundespolizei
  • Landespolizei Sachsen

 

Blick in die Zukunft

Anfang 2013 bekräftigte Bundesinnenminister Friedrich seine Absicht, in Zukunft vermehrt große Drohnen zu Überwachungszwecken in und über Deutschland einzusetzen. Derzeit werden Planungen und Schritte für eine große Ausweitung des Einsatzes von Drohnen vorgenommen:

Die Bundespolizei führt Versuche oder plant den Einsatz folgender Drohnen:

MUSECO-Drohne, Bildlizenz: CC-BY-SA von ILA-boy Neo S-300, Bildlizenz: CC-BY Waerfelu IAI Heron 1, Bildlizenz: Public Domain SSGT REYNALDO RAMON, USAF

Blick über den Tellerrand

Drohnen werden von Polizeien in zunehmenden Maße dazu eingesetzt,

Die Polizei möchte Drohnen in Zukunft aber auch einsetzen,

Aufruf gegen bewaffnete Drohnen

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer fordert die Bewaffnung von Drohnen. Mit Drohnen beschreitet die militärische Aufrüstung einen entscheidenden Schritt über die Fernsteuerung in die Automatisierung des Tötens im Krieg und in Richtung autonomer Kriegsführung.
Der Koalitionsvertrag von 2018 sieht eine gesellschaftliche Debatte über die Bewaffnung militärischer Drohnen vor. Diese Debatte über eine ethisch und völkerrechtlich entscheidende Frage findet nicht statt. Sie wird von der Bundesregierung und dem Verteidigungsministerium vermieden. Wir fordern diese gesellschaftliche Auseinandersetzung und wenden uns mit dem folgenden Aufruf an die Öffentlichkeit.

Angriffe und außergerichtliche Tötungen durch bewaffnete Drohnen verwischen die Grenzen zwischen Krieg und Noch-nicht-Krieg. Viele Opfer sind Zivilist*innen. Sie werden auch Opfer einer ständigen Überwachung, was ihre Gesundheit bedroht.
Drohnen ermöglichen Tötungen mit wenig Risiko für die Angreifer; damit senken sie die Schwelle, an der Spannungen in einen Krieg eskalieren.
Die Aufrüstung, Digitalisierung und Automatisierung des Militärs bedeutet eine weiter steigende Kriegsgefahr. Damit bedeutet sie für die Friedensbewegung und die gesamte Gesellschaft eine steigende Verantwortung im Engagement für eine zukunftsfähige globale Gemeinschaft.

Verhindern wir die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen!

Keine Fernsteuerung und keine Automatisierung des Tötens und des Krieges!

 

Über uns

Der Arbeitskreis Drohnen wurde 2019 von Aktivist*Innen aus Organisationen, Netzwerken und Kampagnen der deutschen Friedensbewegung gegründet mit dem Ziel, die gesamte Bandbreite zivilgesellschaftlicher Bewegungen zu vernetzen, die sich engagieren gegen

  • Verletzungen grundlegender Menschenrechte durch militärische Drohnen zu Überwachung und bewaffneten Einsätzen

  • Forschung und Entwicklung für autonome Waffensysteme

  • Roboterisierung von Waffensystemen mit künstlicher Intelligenz

  • einen überhöhten Ressourcenverbrauch für militärische Technologien

Der Arbeitskreis möchte aufklärend tätig werden, u.a. durch die Bereitstellung von Infomaterial sowie der Vermittlung von Referent*Innen vor Ort.

Inhaltlich verantwortlich für die Website: Karl-Heinz Peil, Mailadresse: kp[at]frieden-und-zukunft.de. Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze ist: Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., c/o Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt a.M., eMail: info[at]frieden-und-zukunft.de

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