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AK gegen bewaffnete Drohnen

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Aktuelle Termine


(von: Informationsdienst des Netzwerkes Friedenskooperative)

Februar 2020

Samstag, 29.02.2020 13:15 bis 14:15 Stuttgart-Möhringen
Mahnwache am Africom
Mahnwache am Africom (= United States Africa Command), Redner: Odilo Metzler (pax christi), zu: "Drohnenkriegsführung", Torsten Schleipp (DFG-VK) zu: "Nato-Manöver 2020 Defender", 13.15-14.15 Uhr, Africom, Kelley Kaserne, Plieninger Str. 289 (Stg-Möhringen), VA: Kooperation für den Frieden
Ort: AFRICOM (Kommandozentrale der US-Streitkräfte für Afrika), 70567 Stuttgart-Möhringen
Kontakt: Kooperation für den Frieden, Römerstr. 88, 53111 Bonn, Telefon: 0228 / 692904, info@koop-frieden.de, http://www.koop-frieden.de

März 2020

Dienstag, 10.03.2020 19:00 Frankfurt
Der Irak im Spannungsfeld zwischen USA und Iran: Gibt es nach dem Drohnenmord noch Auswege?
Vortrag und Diskussion "Der Irak im Spannungsfeld zwischen USA und Iran: Gibt es nach dem Drohnenmord noch Auswege?" mit Joachim Guilliard (Heidelberg), 19 Uhr, Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilheim-Leuschner-Str. 69-77, VA: Friedens- und Zukunftswerkstatt, attac Frankfurt, IPPNW Frankfurt, ...
Ort: Gewerkschaftshaus, Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt
Kontakt: Friedens- und Zukunftswerkstatt, Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, frieden-und-zukunft@t-online.de, http://www.frieden-und-zukunft.de/
Sonntag, 15.03.2020 12:00 Jagel
Mahnwache in jagel
(geplant) Mahnwache gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen, 11.58 Uhr, Hauptzufahrt zum Drohnen- und Tornadostandort Jagel, anschl. Lesung von Antimilitaristische Texte mit Rolf Becker (Schauspieler, Hamburg), Pizzeria Jagel, VA: DFG-VK Flensburg
Ort: Fliegerhorst Jagel, 24878 Jagel
Kontakt: DFG/VK Flensburg, Mühlenholz 28 A, 24943 Flensburg, flensburg@bundeswehrabschaffen.de, http://www.bundeswehrabschaffen.de

 Tag der Bundeswehr am 13.6.2020


 

 


 

Aufruf gegen bewaffnete Drohnen

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer fordert die Bewaffnung von Drohnen. Mit Drohnen beschreitet die militärische Aufrüstung einen entscheidenden Schritt über die Fernsteuerung in die Automatisierung des Tötens im Krieg und in Richtung autonomer Kriegsführung.
Der Koalitionsvertrag von 2018 sieht eine gesellschaftliche Debatte über die Bewaffnung militärischer Drohnen vor. Diese Debatte über eine ethisch und völkerrechtlich entscheidende Frage findet nicht statt. Sie wird von der Bundesregierung und dem Verteidigungsministerium vermieden. Wir fordern diese gesellschaftliche Auseinandersetzung und wenden uns mit dem folgenden Aufruf an die Öffentlichkeit.

Angriffe und außergerichtliche Tötungen durch bewaffnete Drohnen verwischen die Grenzen zwischen Krieg und Noch-nicht-Krieg. Viele Opfer sind Zivilist*innen. Sie werden auch Opfer einer ständigen Überwachung, was ihre Gesundheit bedroht.
Drohnen ermöglichen Tötungen mit wenig Risiko für die Angreifer; damit senken sie die Schwelle, an der Spannungen in einen Krieg eskalieren.
Die Aufrüstung, Digitalisierung und Automatisierung des Militärs bedeutet eine weiter steigende Kriegsgefahr. Damit bedeutet sie für die Friedensbewegung und die gesamte Gesellschaft eine steigende Verantwortung im Engagement für eine zukunftsfähige globale Gemeinschaft.

Verhindern wir die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen!

Keine Fernsteuerung und keine Automatisierung des Tötens und des Krieges!

Über uns

Der Arbeitskreis Drohnen wurde 2019 von Aktivist*Innen aus Organisationen, Netzwerken und Kampagnen der deutschen Friedensbewegung gegründet mit dem Ziel, die gesamte Bandbreite zivilgesellschaftlicher Bewegungen zu vernetzen, die sich engagieren gegen

  • Verletzungen grundlegender Menschenrechte durch militärische Drohnen zu Überwachung und bewaffneten Einsätzen

  • Forschung und Entwicklung für autonome Waffensysteme

  • Roboterisierung von Waffensystemen mit künstlicher Intelligenz

  • einen überhöhten Ressourcenverbrauch für militärische Technologien

Der Arbeitskreis möchte aufklärend tätig werden, u.a. durch die Bereitstellung von Infomaterial sowie der Vermittlung von Referent*Innen vor Ort.

Inhaltlich verantwortlich für die Website: Karl-Heinz Peil, Mailadresse: kp[at]frieden-und-zukunft.de. Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze ist: Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., c/o Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt a.M., eMail: info[at]frieden-und-zukunft.de

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